Brennessel

Brennessel, eine Pflanze mit vielen Anwendungen.
Botanischer Name: (Urtica dioica)Kategorie: Blätter, Samen
Mondphase: Vollmond, Zunehmender Mond
Magische Verwendung: Aphrodisiakum, Schutz
Jahreszeit: Sommer bis Herbst
Kontinent: Weltweit
Esoterische Anwendung
Brennesselsamen wurden schon immer zum anheizen der Liebeskraft und Fruchtbarkeit verwendet. Auch zum Schutz gegen Hexen, den bösen Blick, Blitzschlag und "Fremdgehen" fand sie Verwendung.
Überlieferte Beschreibung
Noch aus Kindertagen kennt sie fast jeder. Ob beim Spielen, oder beim
Wandern, fast jeder hat schon einmal die Bekanntschaft mit dieser
Pflanze gemacht und wie der Name schon sagt: Es brennt wenn man sie
berührt.
Das liegt an den feinen Häärchen, die auch Stacheln genannt werden. Sie
wächst überall und ist eine mehrjährige Pflanze. Sie wird auch
Stickstoffanzeiger genannt, da sie stickstoffreiche Böden bevorzugt. Ob
ein sonniges oder schattiges Plätzchen, sie ist überall zu finden.
Es gibt viele verschiedene Arten. Ihre Blütezeit ist von Frühsommer bis
in den Herbst hinein. Gesammelt werden alle Teile von Ihr. Aus den
Blättern macht man seit altersher Salat oder den leckeren
Brennesselspinat. Die Samen sammelt man für Tee oder für Räucherungen.
Ein paar Sagen um die Brennessel:
Die alten Kelten nannten sie Donnernessel. Das kommt daher, daß sie
glaubten, wo sie steht schlagen Blitz und Donner nicht so oft zu.
Außerdem wurde sie schon von Ihnen veräuchert, wenn es in der Ehe
sexuelle Probleme gab. Nicht umsonst heißt es in einem alten Sprichwort:
Der Rauch von Nesselsamen heizt das Feuer der Liebe wieder an.
Im 1400 Jahrhundert wurden sie zur Hexenerkennung genutzt, da es hieß nur eine Jungfrau könne sie anfassen ohne sich zu verbrennen. Und wie damals jeder wusste, trieben die Hexen ja Unzucht mit dem gehörnten Teufel. Trotz allem wurde in der alten Zeit, auch noch als Deutschland schon christianisiert war zu bestimmten Festen wie z.B. Johannistag oder bei der Wintersonnwende ein Brennesselgerichte gegessen. Sie waren der Überzeugung es bringe Glück und Segen bis zur nächsten Sonnwende.
Auch wurden immer die Samen in das Feuer geworfen, damit bei keinem Manne die Liebeskraft ausgehe.
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Volksnamen:
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